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| Mit Familie in die Zukunft: Fachtagung zu Praxis und Perspektiven der Familienorientierten Hochschule
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Im Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ arbeiten seit 2007 deutschlandweit Hochschulen an der Verbesserung ihrer Familienorientierung und am hochschulübergreifenden Austausch und Transfer der gemeinsamen Erkenntnisse und Erfahrungen. Initiiert wurde dieses Programm vom Beauftragten für die Neuen Bundesländer im Bundesministerium des Innern und der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung.
Im Rahmen des Programmes wurden bisher unter anderem Servicestellen für Familien und Teilzeitstudiengänge eingerichtet, Dual Career Konzepte entwickelt und implementiert und die Kinderbetreuungs- und Beratungsangebote ausgebaut und flexibilisiert. Nachdem schon vieles für die Verbesserung der Familienorientierung erreicht und umgesetzt wurde, möchten wir das Erreichte reflektieren und über zukünftige Perspektiven und Entwicklungslinien der Familienorientierung an Hochschulen nachdenken.
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Wo stehen wir bei der Familienorientierung von Hochschulen heute? Welche Erfolge gibt es und wo sind noch Entwicklungspotentiale?
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Welche Veränderungen, z.B. im Zuge des erweiterten Familienbegriffs, können wir in der Zukunft erwarten?
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Welche Best Practices und Strategien haben wir, um den daraus resultierenden Herausforderungen zu begegnen?
Diesen und weiteren Fragen möchten wir auf der Fachtagung des Programmes „Familie in der Hochschule“ am 20. Oktober in Berlin begegnen. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam einen familienorientierten Blick auf die Hochschulen und auf die zukünftige Entwicklung der Bedarfe von Hochschulangehörigen zu werfen und praxisorientiert über weitere Perspektiven zu diskutieren.

Datum: 20.10.2011
Ort: Repräsentanz der Robert Bosch GmbH | Bismarckstr. 71 | 10627 Berlin |
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 | Programm |
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| Tagesmoderation: Prof. Dr. Frank Ziegele, CHE Centrum für Hochschulentwicklung | | | | 9:30-10:00 | Ankommen und Begrüßungskaffee | | | | 10:00-10:15 | Dialog der Initiatoren des Programmes "Familie in der Hochschule"
Robert Bosch Stiftung
Bundesministerium des Innern | | | | 10:15-10:35 | Familienorientierung im Best Practice Club „Familie in der Hochschule“
Maria E. Harde, CHE Centrum für Hochschulentwicklung | | | | 10:35-11:15 | Väterfreundlichkeit - ein Erfolgsfaktor für Hochschulen
Volker Baisch, Väter gGmbH | | | | 11:15-12:15 | Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere
Podiumsdiskussion mit:
Dr. Inken Lind, Center of Excellence Women and Science
Christopher Möllmann, Universität Konstanz
Brigitte Göbbels-Dreyling, Hochschulrektorenkonferenz
Eva Reichwein, Deutsche Forschungsgemeinschaft
Marion Woelki, Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF)
| | | | 12:15-13:15 | Mittagspause | | | | 13:15-15:15 | Perspektiven der Familienorientierung: Wohin wird die Reise gehen?
4 parallele Workshops | | | | Workshop 1:
Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Hochschule - eine Führungsaufgabe!
Dr. Matthias Schwarzkopf, FSU Jena
Tanja Weisz, Universität Konstanz
Der „Unvereinbarkeitsmythos“ lässt viele Wissenschaftler und insbesondere Wissenschaftlerinnen noch immer ratlos und oft auch kinderlos bleiben. Förderinstitutionen wie die DFG und viele Hochschulen nehmen sich dieses Themas an und verändern ihre Förder- und Arbeitsbedingungen. Doch um den Mythos tatsächlich aufbrechen zu können, ist eine direkte Unterstützung notwendig: Führungskräfte müssen einerseits für sich selbst einen Weg der Vereinbarkeit finden und somit als Vorbilder agieren, andererseits können Sie die Bedingungen für ihre Mitarbeitenden entsprechend gestalten. Im Workshop sollen gemeinsam Modelle der Vereinbarkeit für Führungskräfte und für Mitarbeitende in allen Bereichen der Hochschulen herausgearbeitet werden. Darüber hinaus werden Möglichkeiten diskutiert, wie Führungskräfte für familienfreundliches Handeln gewonnen und geschult werden können. | | | | Workshop 2:
Management der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie in der Hochschule - Erfolgsfaktoren der internen Aufstellung und externen Vernetzung
Dr. Georg Barzel & Dr. Elisabeth Mantl, berufundfamilie Service gGmbH
Dr. Brigitte Schober, TU Dresden
Sowohl die interne Aufstellung innerhalb der Hochschule, als auch die externe Vernetzung in der Region sind wichtige Erfolgsfaktoren für die strukturelle Verankerung des Themas Familie in der Institution Hochschule. Nach Diskussionsimpulsen aus Sicht der berufundfamilie Service GmbH und aus der Perspektive einer re-auditierten Hochschule, der TU Dresden, sollen die vorgestellten Beiträge vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Workshopteilnehmenden diskutiert und ausgewertet werden. | | | | Workshop 3:
Familienfreundliche und Gesunde Hochschule: Wächst zusammen, was zusammen gehört?
Dr. Sven Winterhalder, HS München
Heike Bartholomäus, BTU Cottbus
Prof. Dr. Sigrid Michel, AK Gesundheitsfördernde Hochschulen
Gesundheitsfördernde Angebote an Hochschulen werden zahlreicher und können vielerorts Maßnahmen zur Unterstützung von Familienarbeit Hochschulangehöriger sinnvoll ergänzen. Wo birgt die Zusammenführung dieser beiden Themengebiete Chancen für die Hochschulen Und wo verlaufen die Grenzen? Der Workshop beschäftigt sich damit, wie Hochschulen die Familienorientierung und Gesundheitsförderung verknüpfen und dabei Synergien erschließen können. | | | | Workshop 4:
Zukunft der familienorientierten Hochschule. Konsequenzen des erweiterten Familienbegriffs
Helga Gotzmann, Leibniz Universität Hannover
Anja Eckardt, RWTH Aachen
Silke Koppenhöfer, Universität zu Köln, Hochschulnetzwerk Familie NRW
Fast jede Hochschule hat heute ein Familienbüro oder Beauftragte für Familienfragen, im Zuge des Wettbewerbs um die klugen Köpfe werben deutsche Hochschulen mit familienfreundlichen Strukturen und Angeboten für Dual Career Couples. Der Workshop beschäftigt sich mit der Entwicklung der familienunterstützenden Angebote an den Hochschulen und ihren Zukunftsperspektiven u.a. unter Berücksichtigung eines erweiterten Familienbegriffs und der hohen Relevanz der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Welche praktischen und strategischen Implikationen haben diese Veränderungen für die Hochschulen? Welche Handlungsfelder sind zukünftig von den Hochschulen zu erschließen und welche Veränderungen bringt dies für das Angebotsspektrum der Familien- und Gleichstellungsarbeit mit sich? | | | | 15:15-15:45 | Kaffeepause | | | | 15:45-16:20 | Perspektiven der Familienorientierung: Quintessenz aus den vier Workshops | | | | 16:20-17:00 | Die Familienorientierte Hochschule 2020. Zukunftsszenarien mit Life-TED-Abstimmung der Tagungsteilnehmenden | | | | 17:00 Uhr Ende der Veranstaltung | | |
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Druckversion
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Britta Hoffmann-Kobert | | Telefon: | 05241 9761-27 |
| Fax: |
05241 9761-40 |
| E-Mail: |
britta.hoffmann-kobert @che.de | | | | Assistenz: |
Anita Schmitz |
| Telefon: |
05241 9761-41 |
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20.10.2011 | Familienorientierung muss strategisches Ziel von Hochschulen werden  |
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