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Führung als Chance - systematischer Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung
Ein Jahresprogramm für Prorektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en

Mitglieder von Hochschulleitungen haben wenig Zeit und Gelegenheit, ihre Rolle zu reflektieren und sich in Führungsfragen Rat zu holen. Das Programm von HRK und CHE richtet sich an Mitglieder von Hochschulleitungen, die Führung als Chance betrachten, sowohl für ihre persönliche Entwicklung als auch für das Wohl ihrer Hochschule und damit letztlich für die Qualität in Forschung und Lehre. Es bietet Personen in Leitungsfunktionen die Möglichkeit, über ein Jahr hinweg im Austausch mit anderen Teilnehmer(inne)n und mit Unterstützung (hochschul-) erfahrener Dozent(inn)en und Trainer(inne)n die eigenen Leitungskompetenzen systematisch weiter zu entwickeln.

Das Programm richtet sich an Personen, die am Beginn ihrer Führungskarriere stehen und erstmals in die Rolle der Verantwortung und Gestaltung komplexer Vorhaben auf Ebene der Gesamtorganisation kommen, also an Prorektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en.

Voraussetzung für die Teilnahme ist das schriftliche Einbringen eines Fallbeispiels vor Beginn des Programms.

Termine:

1. Modul: 18.-20. September 2014

2. Modul: 5.-7. Februar 2015

3. Modul: 28.-30. Mai 2015
 
Stimmen von Teilnehmer(inne)n:
" Das Seminar ist eine wunderbare Gelegenheit sich und sein Wirken am Arbeitsplatz kritisch zu reflektieren, Anregungen aufzunehmen und fern vom Arbeitsalltag sich die Zeit zu nehmen, Fragestellungen tiefer zu beleuchten. Insbesondere die Diskussionen mit den Fachkolleg(inn)en helfen enorm, Strukturen und Lösungsmöglichkeiten zu erkennen. Die Organisationsform über einen längeren Zeitraum hinweg erlaubt es, Instrumente und Methoden in der Praxis auszuprobieren und zu bewerten, und ich kann für mich persönlich sagen, dass ich vor allem bei sich anbahnenden Konfliktsituationen mittlerweile deutlich entspannter bin und überlegter agiere als vorher.
Ganz besonders schön sind das Zusammenwachsen der Gruppe, die Offenheit untereinander und die überaus konstruktive Atmosphäre, die nicht zuletzt auch von den Moderatoren maßgeblich unterstützt wird!"
Prof. Dr. Ulrike Tippe
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Qualität, Technische Hochschule Wildau [FH]


„Es war ein Privileg, am ersten Durchgang des Programms ‚Führung als Chance‘ teilnehmen zu können. Die Veranstaltungen wurden mit enormem Engagement des Fortbildungsteams sehr professionell und kompetent organisiert und durchgeführt.  Das Format und die Inhalte der drei Module der Fortbildung waren kenntnisreich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt. Die Veranstaltung wurde aus meiner Sicht in vollem Umfang ihrem Motto gerecht, vor allem die Chancen von Führungsaufgaben in der Hochschulleitung herauszustreichen und dabei Wege und Strategien aufzuzeigen, wie eine sorgfältige Situationsanalyse und eine umsichtige Entwicklung von zielorientierten Strategien dabei helfen können, Führungschancen erfolgreich zu nutzen. ‚Macht‘ im positiven Sinne verantwortungsvoll einzusetzen und Dinge auf den Punkt zu bringen, sind Beispiele für Themen, die nicht nur theoretisch erörtert sondern auch praktisch anhand von Fallbeispielen, in Rollenspielen oder auch im Rahmen eines Medientrainings eingeübt wurden.
Bereichernd war auch der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung sowie die ausgezeichnete und vertrauensvolle Atmosphäre, die eine Teilnahme von Modul zu Modul zu einer wachsenden Freude machte. Ich hoffe sehr, dass dieses Programm für zukünftige Interessenten fortgeführt wird und kann eine Teilnahme vorbehaltlos empfehlen.“
Prof. Dr. med. Christoph Korbmacher
Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten;
Institut für Zelluläre und Molekulare Physiologie
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

„…Das Programm ist so ausgerichtet, dass es die geschilderten Besonderheiten des Arbeitsumfeldes, der Arbeitssituation und der persönlichen Identitätsfindung gleichermaßen berücksichtigt:
Es wagt den Spagat zwischen der Vermittlung von neuem Wissen, dem Einüben neuer Kompetenzen im Hinblick auf Strategiefindung, Steuerung, Umgang mit informeller Macht etc. und dem Finden eines eigenen Zugangs zu den Besonderheiten der Führung an Hochschulen und eines eigenen Standpunktes als Führungskraft.
...Das Programm trainiert den Umgang mit Komplexität, Ambivalenzen und Polyphonie.
Es wird ein Setting aufgebaut, das Weiterlernen und Auseinandersetzung begünstigt. Die Mitsprache bei der Gestaltung der Programmeinheiten durch eigene Fallbeispiele und Vorhaben, die von den Teilnehmer(innen) eingebracht und supervidiert werden, setzt auf deren Erfahrungen und Kompetenzen auf, aktiviert Motivation und Stärken der Teilnehmer(innen), und verhilft zu Effekten über die Einheiten hinaus.
Die Homogenität der Gruppe ermöglicht einen Austausch von gleich zu gleich; jede/jeder weiß sofort, wovon man spricht und kann eigene Erfahrungen beisteuern bzw. kompetent und kritisch nachfragen. Dies ist ungemein hilfreich, da man in der Position als Vizepräsidentin keine ehrliche Rückmeldung von Kolleg(inn)en und Mitarbeiter(inne)n mehr erhält.
Die zeitliche Streckung über ein Jahr setzt Ankerpunkte im Arbeitsalltag, auf die man sich hin orientieren kann.
Das Programm ist also eine hochschulspezifische Mischung von Fallarbeit, Intervision, theoretischen und praktischen Inputs und angeleiteter Reflexion über das eigene Tun, die eigenen Ziele und die eigene Rolle als Führungskraft. Es ist meiner Ansicht nach mit der Haltung konzipiert worden, sich an den Teilnehmer(inne)n selbst zu orientieren, diese anregen und bereichern zu wollen und so zu neuen Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu verhelfen.
Die Auswahl der Trainer(innen) … trägt der Tatsache Rechnung, dass der Vielfalt des Aufgabengebiets nur multiperspektivisch beizukommen ist. Trainer(innen) wie Gäste sind sorgfältig ausgewählt und haben alle erkennbar reflektierte und weitgehende Erfahrungen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Sie leisten jeweils auf ihre eigene Art und Weise einen fundierten Beitrag zum Erfolg des Programms. Die Trainer(innen) arbeiten sehr dialogorientiert und respektvoll. Sie sind in der Lage, sich auf Person und Persönlichkeit einzustellen.
Ich habe niemals das Gefühl gehabt, es wolle mir jemand die Welt, die Hochschule oder die Psychologie „des Kollegen“ erklären. Das ist nicht selbstverständlich, denn in anderen Fortbildungen auf diesem Sektor ist es fast die Regel, dass (organisations-)psychologische Modelle auf einfachste Art und Weise nutzbar gemacht werden. …
Fazit
Die Vorteile dieses hochschulspezifischen Führungskräfte-Trainings liegen auf der Hand. Ich empfehle die Teilnahme uneingeschränkt, insbesondere für Vizepräsident(inn)en, die nach einiger Zeit im Amt, die Notwendigkeit der Neuausrichtung ihrer professionellen Identität und des Erwerbs zusätzlicher Handlungs- und Kommunikationskompetenzen wahrnehmen.
Ich bedanke mich bei der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die das Programm initiiert und gefördert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann
Vizepräsidentin, Hochschule für angewandte Wissenschaften München



Zeitraum: 18.09.2014 - 30.05.2015

Ort: Hotel und SPA "Gräflicher Park“ in Bad Driburg

Programm

Drei Module an je drei Tagen
1. Modul
»Führen von komplexen Wissensorganisationen – die eigene Rolle im Präsidium/Rektorat verstehen und entwickeln«

Termin: Do. 18. – Sa. 20. September 2014

2. Modul
»Führen im Kontext hochschulinterner Konstellationen– interne Kommunikation und Personalführung«

Termin: Do. 5. – Sa. 7. Februar 2015

3. Modul
»Führen im Kontext externer Anforderungen – Politik, Wirtschaft und Medien«

Termin: Anreise 27. Mai,
Module Do. 28. - Sa. 30. Mai 2015
 
Drei Grundideen
  • Im Mittelpunkt der Workshops stehen Erfahrungsaustausch und Arbeit an praktisch relevanten Fällen. Die Teilnehmer(innen) arbeiten auf der Basis theoretisch- methodischer »Einstiege« gemeinsam als Gruppe an auch von ihnen eingebrachten Fallbeispielen und spielen Führungssituationen in praktischen Trainings durch. Die positiven Erfahrungen aus dem ersten Jahrgang »Führung als Chance« zeigen, dass die kontinuierliche Arbeit in einer festen Gruppe Vertrauen und ein offenes Klima schafft.

  • Durch die Arbeit an eigenen Fällen entsteht ein direkter Bezug zu den eigenen Aufgaben an der Hochschule. Erkenntnisse aus den Workshops werden für Führungssituationen an den Hochschulen mit Hilfe von »action plans« genutzt. Die Erfahrungen daraus werden wieder in die Workshops zurückgespielt. Bedarfe werden bei den Teilnehmer(inne)n nach Anmeldung abgefragt und in den Workshops berücksichtigt.

  • Die Workshops gehen nicht über abstrakte Diskussionen an Fragen zur Führung in Hochschulen heran, sondern über konkrete Führungssituationen aus dem Alltag in der Hochschulleitung. Aus den Fällen werden dann gemeinsam allgemeine, übertragbare Handlungsanweisungen erarbeitet. Der Blick aus verschiedenen Perspektiven auf Führungskonstellationen wird geschärft: Es geht um vorhandene Strukturen, um persönliche Beziehungen, um Mikropolitik, aber auch um Organisationskultur und Außenbeziehungen. Diese Mehrdimensionalität ermöglicht ein umfassendes Führungsverständnis und -training.
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    Trainer(innen)
  • Prof. Dr. Wilfried Müller
    Alt-Rektor der Universität Bremen und Träger der Auszeichnung »Hochschulmanager des Jahres 2012«

  • Prof. Dr. Frank Ziegele
    Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Leiter des MBA-Studiengangs »Hochschul- und Wissenschaftsmanagement« an der Hochschule Osnabrück

  • Dr. Jutta Fedrowitz, Projektleiterin im CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Trainerin in der beruflichen Weiterbildung

  • Dr. Joachim Selter
    Diplom-Psychologe, Geschäftsführer der Trainergemeinschaft Berlin (Dr. Selter & Becker Partnerschaftsgesellschaft für Training, Coaching & Weiterbildung), seit mehr als 15 Jahren Trainer für Führungskräfte an Hochschulen und in der Wirtschaft

  • Dr. Katrin Prüfig
    Journalistin, Reporterin im Inund Ausland und Moderatorin (Tagesschau, Tagesschau24, Wirtschaftsmagazin »markt«), seit 2002 Medientrainerin

    Das Trainerteam wird das Programm aktiv als Dozenten und Moderatoren begleiten; dadurch werden Erfahrungen in der Leitung, als Trainer in der Führungskräfteentwicklung, im Hochschulmanagement und in der Hochschulforschung sowie Medienerfahrung kombiniert
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    Schirmherrschaft
    Die Schirmherrschaft über das Programm hat
    Prof. Dr. Horst Hippler,
    Präsident der HRK, übernommen
     
    Förderung
    Die Teilnahme an »Führung als Chance« wird gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
     
    Teilnahme
    Eine Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

    Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

    6.500 € Teilnahmegebühr, inkl. Verpflegungspauschale

    Die Teilnahme wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit 2.000 € pro Teilnehmer(in) unterstützt; die Teilnahmegebühr von 6.500 € wird dadurch ermäßigt.
     
    Ansprechpartnerin und Projektleitung
    Dr. Jutta Fedrowitz
    CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung
    jutta.fedrowitz@che.de
    Tel. 05241 9761-22
     

    Druckversion

    Ansprechpartnerin
    Jutta Fedrowitz
    Jutta Fedrowitzmehr
    Telefon: 05241 9761-26
    Fax: 05241 9761-40
    E-Mail: jutta.fedrowitz
    @che.de
     
    Assistenz:
    Alexandra Tegethoffmehr
    Telefon: 05241 9761-22

    Downloads
    Flyer "Führung als Chance"mehr

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