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CHE-Forum: Finanzstrategien in Zeiten der Schuldenbremse

Die deutschen Hochschulen sind bereits seit Jahren mit sehr weit gehenden Sparmaßnahmen konfrontiert. Mit zunehmender Autonomie der Hochschulen zieht sich der Staat teils aus deren Steuerung zurück, bleibt allerdings der Haupt-Geldgeber der Hochschulen und staatlichen Institutionen. In den meisten Ländern suchen die Ministerien Planungssicherheit für einen bestimmten Zeitraum über zum Teil stark differierende Verträgen oder Vereinbarungen zu erlangen.

 Außerdem ist eine Tendenz bei der deutschen Hochschulfinanzierung zu erkennen: Die Länder, aber auch der Bund, fördern über spezifische Programme politisch motivierte Zielsetzungen und gesellschaftlichen Themen mittels Vergabe zweckgebundener Mittel, deren Verstetigung dann in die Verantwortung der Hochschulen gelegt wird.

Hierdurch ergibt sich zwar grundsätzlich ein hohes Niveau der Finanzierung des deutschen Hochschulsystems, jedoch werden wegen dieser zusätzlichen Finanzierung durch Hochschulpaktmittel und zusätzliche Programmmittel (hier explizit auch Exzellenzmittel) die Grundmittel der Hochschulen stärker gebunden. Der laufende Betrieb in Forschung und Lehre bindet aufgrund der Verstetigung dieser Programme (insbesondere von wissenschaftlichen Stellen und Personal für bestimmte Strukturaufgaben) Geld, das zur Hochschulentwicklung nicht mehr zur Verfügung steht.

 Betrachtet man vor diesem Hintergrund die politische Absprache der „Schuldenbremse“, so wird deutlich, dass starke Konsequenzen für die Hochschullandschaft zu befürchten sind, insbesondere in Bundesländern mit einem stark unausgewogenen Haushalt.

Es besteht die Gefahr, dass Programme und der grundsätzliche Hochschul-Finanzierungsrahmen des jeweiligen Bundeslandes erneut zur Disposition gestellt werden.

 Im Rahmen des CHE-Forums „Finanzstrategien in Zeiten der Schuldenbremse“ soll gezeigt werden, wie Hochschulen sich darauf vorbereiten mit Risiken umzugehen und welche Rolle hierbei die Rücklagenbildung spielt. Welche Finanzstrategien wurden bereits entwickelt, um ggf. absinkende Mittel von staatlicher Seite zu kompensieren und welche Rahmenbedingungen sind notwendig um Strategien auch umsetzen zu können?



Datum: 05.11.2013

Ort: Hotel Aquino | Hannoversche Str. 5b | 10115 Berlin-Mitte

Programm

PROGRAMM
(Stand: 29.10.2013)
 
9:30-10:00Kaffee-Empfang
 
10:00-10:05Begrüßung
Dr. Christian Berthold
Geschäftsführer, CHE Consult GmbH
 
10:05-10:30„Schubumkehr – Die Schuldenbremse aus Sicht der Hochschulen“ - Ergebnisse einer Befragung von
Hochschulkanzler(innen)

Andrea Güttner
Verwaltungsleiterin, Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Freie Universität Berlin
CHE_Vortrag_Guettner_Schubumkehr... (pdf)mehr
 
Werkstattberichte I:
Umgang mit Risiken und Rücklagenbildung: Unterschiedliche Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen
 
10:30-10:50Umgang mit Risiken und Rücklagenbildung an einer kameral geführten Hochschule
Achim Hoffmann
Kanzler der Technischen Hochschule Nürnberg „Georg Simon Ohm“

CHE_Vortrag_Hoffmann_Praesentati... (pdf)mehr
 
10:50-11:10Universität Stuttgart - von der erweiterten Kameralistik zum kaufmännischen Rechnungswesen
Dr. Bettina Buhlmann
Kanzlerin, Universität Stuttgart

CHE_Vortrag_Buhlmann_Vortrag_Rue... (pdf)mehr
 
11:10-11:30Umgang mit Risiken und Rücklagenbildung an einer Hochschule im kaufmännischen Rechnungswesen
Dr. Andreas Stich
Leiter des Dezernats für Planung und Entwicklung, Universität Wuppertal
CHE_Vortrag_Stich_CHE_Forum_Fina... (pdf)mehr
 
11:30-12:15Diskussion der Werkstattberichte mit den Teilnehmer(inne)n
Moderation: Andrea Güttner
 
12:15-13:15Mittagessen
 
Werkstattberichte II:
Finanzstrategien
 
13:15-13:35Liquiditätsmanagement an der Stiftungsuniversität Göttingen
Dipl.-Kfm. Markus Hoppe
Hauptamtlicher Vizepräsident für Finanzen und Personal, Stiftungsuniversität Göttingen
CHE_Vortrag_Hoppe_Finanzstrategi... (pdf)mehr
 
13:35-13:55Finanzstrategie einer privaten Hochschule
Prof. Dr. Karl-Wilhelm Müller-Siebers
Präsident der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Hannover
CHE_Vortrag_Mueller_Siebers_Fina... (pdf)mehr
 
13:55-14:15"Schuldenbremse”-Situation in den Niederlanden und an der Universität Twente
Wim Ruiter
CPC-Concerncontroller
Universiteit Twente

CHE_Vortrag_Ruiter_Praesentation... (pdf)mehr
 
14:15-15:00Diskussion der Werkstattberichte mit den Teilnehmer(inn)en
Moderation: Dr. Christian Berthold
 
15:00-15:30Kaffeepause
 
Round table: Die Sicht der Länder
 
15:30-16:30Statements von Ländervertreter(inne)n und Diskussion
Prof. Dr. Birgitta Wolf
Wissenschaftsministerin a.D.; Lehrstuhl für BWL, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft,
Universität Magdeburg

Carsten Mühlenmeier
Abteilungsleiter Abteilung 2 – Hochschulen Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Diskussion der Länderstatements mit Teilnehmer(inn)en und Referent(innen)

Ausbilck
Moderation: Dr. Christian Berthold
 
16:30 Uhr Ende der Veranstaltung
 

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Ansprechpartnerin
Jutta Fedrowitz
Jutta Fedrowitzmehr
Telefon: 05241 9761-26
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: jutta.fedrowitz
@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22


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