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Kurzportrait von Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin), Goethe-Universität Frankfurt am Main [Foto: Goethe-Universität]

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Birgitta Wolff ist seit 2015 Präsidentin der Goethe- Universität Frankfurt. Zuvor war sie ab 2010 Kultusministerin und von 2011 bis 2013 Landesministerin für Wissenschaft und Wirtschaft von Sachsen-Anhalt. Im November 2018 ist Wolff zur Vizepräsidentin in der HRK gewählt worden und dort ab dem 1. Dezember zuständig für die Themen Forschung, Kooperation und wissenschaftlicher Nachwuchs. Als Vorsitzende der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU) legt sie Wert auf eine abgestimmte Argumentation der Universitäten bei der bevorstehenden Neuverhandlung des Hessischen Hochschulpakts.

Die "Stiftungsuniversität kooperativ weiterentwickeln" war das Motto ihres Amtsantritts im Januar 2015. "Die Universität hat mit einer ausgeprägten "68er"-Vergangenheit und der weiterhin lebendigen "Frankfurter Schule" eine besondere Geschichte", so Wolff. Interner Wettbewerb, aber auch Kooperation sowie unermüdliche Kommunikation helfen nach Ansicht von Wolff in der heutigen Kultur der Goethe-Universität, um die Uni insgesamt oder bestimmte wissenschaftliche Felder weiterzuentwickeln. Im Zusammenspiel mit dem Land und dem Fritz-Bauer-Institut gelang es Wolff, an der Goethe-Universität eine "Professur für die Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust" einzurichten, was auch die Jury lobend hervorhebt.

Aufgrund der Erfahrung mit den Clusteranträgen im Rahmen der Exzellenzstrategie leitete Wolff einen Veränderungsprozess ein, der sowohl die Entwicklung von forschungsbasierten Fachbereichsstrategien als auch eine verstärkte infrastrukturelle Qualitätsentwicklung und -sicherung auf zentraler Ebene beinhaltet. So wirkt sich eine Kombination von dezentralen Initiativen mit zentral vom Präsidium gesetzten "Leitplanken" nach Einschätzung von Wolff jetzt schon positiv aus. "In einem kommunikationsintensiven Prozess haben wir gemeinsam das unterdurchschnittliche Abschneiden im Exzellenzwettbewerb aufgearbeitet. Die differenzierte Herangehensweise bei der Strategieentwicklung mit den Fachbereichen hilft uns dabei sehr", ist ihr Fazit.

Ihre Peers beschreiben Wolff als "kooperativ, integrierend und leistungsorientiert." "Pragmatisch und kritikfähig" wird ihre Führungspersönlichkeit von der Jury eingestuft. Das Thema "Third Mission" hat sie direkt mit ihrem Amtsantritt auf die strategische und operative Agenda gesetzt und mit einem eigenen Ressort im Präsidium verankert. "Aus dem Kreis der dabei einbezogenen externen Partner aus Industrie und öffentlichem Leben der Region wurde danach der Rat für Third Mission gegründet, der den Forschungsrat und den für Fragen der Lehre zuständigen Akkreditierungsrat ergänzt. Damit haben wir auch für die dritte Mission eine über die formale Gremienstruktur hinausgehende Kommunikationsplattform, die uns hilft, kreativer zu sein, aber auch Ideen umzusetzen, wenn wir auf Unterstützung von außen angewiesen sind", erläutert Wolff.

"Prof. Wolff ist aktiv auf allen Parketts des politischen Lebens in der Stadt, im Land und im Bund und in den verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen. Sie übernimmt Verantwortung", heißt es aus der Hochschule. Die reichhaltigen Kontakte und die starke Unterstützung durch die Bürger macht die Universität auch in den Augen der Jury zu einer "Bürgeruniversität".


Erläuterung des Verfahrens

Die nominierten Finalist(inn)en für den/die "Hochschulmanager(in) des Jahres 2018" wurden in drei Stufen ermittelt.

Vorauswahl: Über eine datengestützte Vorauswahl, bei der unter anderem Daten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Alexander von Humboldt- Stiftung und dem CHE Hochschulranking ausgewertet wurden, wurden Hochschulen identifiziert, die besonders starke positive Veränderungen aufweisen und daher als besonders entwicklungsstark anzusehen sind.

Befragungen: Im Rahmen der zweiten Auswahlstufe wurden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis und zu verschiedenen Führungsaktivitäten befragt. Ein besonderes Augenmerk lag auf ihrem Beitrag zu Transfer in die und Austausch mit der Gesellschaft. Um die so gewonnenen Erkenntnisse mit weiteren Perspektiven spiegeln zu können, wurden die jeweiligen Vizerektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en sowie die Hochschulratsvorsitzenden zu der Führungsleistung ihrer Hochschulleitungen befragt.

Jurysitzung: Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vorauswahl und den Befragungen bestimmte eine Jury aus anerkannten Expert(inn)en sechs Finalist(inn)en.

Aus deren Kreis wird der/die "Hochschulmanager(in) des Jahres" gekürt.

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Ansprechpartnerin
Lisa Mordhorst
Lisa Mordhorstmehr
Telefon: 05241 9761-34
Fax: 05241 9761-634
E-Mail: lisa.mordhorst@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

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