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Kurzportrait von Prof. Dr. rer. nat. Peter Sperber, Präsident der technischen Hochschule Deggendorf
Prof. Dr. rer. nat. Peter Sperber (Präsident), Technische Hochschule Deggendorf [Foto:TH Deggendorf]

Der Physiker Prof. Dr. Peter Sperber leitet die TH Deggendorf seit 2012. Im März 2018 hat er seine zweite Amtszeit nach einer einstimmigen Wiederwahl angetreten.

Während seiner ersten Amtszeit entstand ein neuer Standort für perspektivisch 1500 Studierende: der European Campus Rottal-Inn für internationale Studierende, mit rein englischsprachigen Angeboten in Pfarrkirchen. Damit gelang es, in einer eher strukturschwachen und abgelegenen Region sowohl viele internationale Studierende anzuziehen als auch hohe Drittmittel einzuwerben.

Die Jury sieht die Hochschule auch im bundesweiten Vergleich als "eine Hochschule mit enormer Dynamik" und führt dies maßgeblich auf Sperbers Führungsleistung zurück. Er hat neben der Gründung eines neuen Hochschulstandorts auch einen neuen Studienschwerpunkt Digitalisierung für 1.000 Studierende initiiert. Die Technische Hochschule Deggendorf ist stark mit der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt. "Ein steter Austausch mit den Akteuren aus Politik und Gesellschaft stellt die Nutzung der Forschungsaktivitäten der TH Deggendorf sicher. Daran beteiligt sind aktuell sechs Technologiezentren, vier weitere sind derzeit im Aufbau und werden 2019 an den Start gehen. Damit verantwortet die THD mehr als die Hälfte der in Bayern existierenden regionalen Technologiezentren, schreibt Sperber und nennt zwei Beispiele für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer: Mit "E-Wald" wurde das größte deutsche Infrastrukturprojekt zur Elektromobilität realisiert, welches dem demografischen Wandel in der Region Bayerischer Wald entgegenwirkt. Im ländlichen Raum mit infrastrukturellen Herausforderungen wurde ein innovatives Mobilitätskonzept mit Vermietung, eCarsharing, auf Pendler zugeschnittenen Preismodellen und innovativer Ladeinfrastruktur nachhaltig implementiert. Das Projekt "Digitales Dorf" nutzt das Potential der Digitalisierung für die Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Bereich.

Sperber hat ein ausgeprägtes Gespür für gute Gelegenheiten, die er zügig und engagiert zu nutzen weiß, lobt die Jury. Im Leitbild der Hochschule heißt es: "Zur Erreichung unserer Ziele erkennen und nutzen wir Chancen und agieren schnell und flexibel im Einklang mit unseren Werten." Dieses Grundverständnis lebt er konsequent vor. Denn für manche Entscheidungen gilt es, keine Zeit zu verlieren. "Alle Gremien akzeptieren, dass die Hochschulleitung zusammen mit den Dekanen auch völlig neue Entwicklungen innerhalb der Hochschule anstößt, falls sich kurzfristig Chancen zur Weiterentwicklung der Hochschule ergeben", erläutert Sperber.

Sperber scheut auch vor konfliktträchtigen Entscheidungen nicht zurück. Als wichtig für die Akzeptanz solcher Entscheidungen beschreibt er klar kommunizierte, transparente Kennzahlen und Leistungskriterien für einzelne Bereiche und eine entsprechende Vorankündigung der darauf basierenden Entscheidungen. Den betroffenen Bereichen wird frühzeitig Gelegenheit gegeben, Änderungen einzuleiten, um die Kennzahlen noch zu beeinflussen oder die Entscheidung mitzutragen und Reformen mitzugestalten. Im Präsidium erfährt er eine starke Unterstützung. Seine "Peers" bewerten ihn durchweg positiv: "Durch seine verbindliche, durchdachte, gewissenhafte und verlässliche Art, schafft es der Präsident, das gesamte Umfeld in der Region für die Ziele der Hochschule zu gewinnen und zu begeistern."


Erläuterung des Verfahrens

Die nominierten Finalist(inn)en für den/die "Hochschulmanager(in) des Jahres 2018" wurden in drei Stufen ermittelt.

Vorauswahl: Über eine datengestützte Vorauswahl, bei der unter anderem Daten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Alexander von Humboldt- Stiftung und dem CHE Hochschulranking ausgewertet wurden, wurden Hochschulen identifiziert, die besonders starke positive Veränderungen aufweisen und daher als besonders entwicklungsstark anzusehen sind.

Befragungen: Im Rahmen der zweiten Auswahlstufe wurden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis und zu verschiedenen Führungsaktivitäten befragt. Ein besonderes Augenmerk lag auf ihrem Beitrag zu Transfer in die und Austausch mit der Gesellschaft. Um die so gewonnenen Erkenntnisse mit weiteren Perspektiven spiegeln zu können, wurden die jeweiligen Vizerektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en sowie die Hochschulratsvorsitzenden zu der Führungsleistung ihrer Hochschulleitungen befragt.

Jurysitzung: Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vorauswahl und den Befragungen bestimmte eine Jury aus anerkannten Expert(inn)en sechs Finalist(inn)en.

Aus deren Kreis wird der/die "Hochschulmanager(in) des Jahres" gekürt.

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Ansprechpartnerin
Lisa Mordhorst
Lisa Mordhorstmehr
Telefon: 05241 9761-34
Fax: 05241 9761-634
E-Mail: lisa.mordhorst@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

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