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Kurzportrait Prof. Dr. phil. Ludwig Hilmer, Rektor der Hochschule Mittweida
Prof. Dr. phil. Ludwig Hilmer (Rektor), Hochschule Mittweida [Foto: Andre Wirsig]
Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. phil. Ludwig Hilmer ist seit dem Jahr 2012 Rektor der Hochschule Mittweida. Mit seiner Amtszeit ist ein beispielhafter Umbau einer Hochschule mit langer Ingenieurstradition hin zu der zukunftsweisenden, international und interdisziplinär ausgerichteten Hochschule Mittweida - University of Applied Sciences verbunden.

Ludwig Hilmer war 16 Jahre an der Hochschule Mittweida Professor für Medienwissenschaften, von 2001 bis 2009 als Gründungsdekan der Fakultät Medien und danach im Hochschulrat aktiv. Bei seinem Amtsantritt als Rektor stand die Hochschule Mittweida vor strategischen Ressourcen- und Profilentscheidungen. "Neue stark frequentierte Fachbereiche und bereits etablierte forschungsstarke, technisch dominierte standen sich gegenüber", erklärt Hilmer, "ein Umbau mit Blick auf zukunftsweisende Angebote und eine moderne Infrastruktur musste angepackt werden."

Ein Team aus Hochschulleitung und Dekanen startete eine neunmonatige Mobilisierungs- und Reformkampagne. Professorinnen und Professoren, Vertreter von Mitarbeitern und Studierenden traten in einen intensiven Diskurs, eine "Selbstbewusstseinskampagne" mit beispielhaften Aktivitäten wurde gestaltet. "Bis zu den mehrtätigen Feierlichkeiten zum 150- jährigen Jubiläum der Hochschule im Jahr 2017 mit rund 10.000 Besuchern war die Mobilisierungskraft so groß, dass jede(r) zweite Hochschulangehörige aktiv an den Neuerungen beteiligt war", beschreibt Hilmer die Situation.

Von ehemals sechs Fakultäten verblieben nur zwei, zu denen die Hochschule Mittweida drei neue, interdisziplinär ausgerichtete schuf. Die Jury würdigt besonders den herausfordernden Reformprozess. "Dieser zukunftsweisende Umbau gelang aus einem sehr starken Gemeinschaftsverständnis heraus, das Hilmer mit seinem hoch motivierenden und einenden Führungsstil unterstützt hat", betont die Jury. Denn am Ende dieser Entwicklung wurden die Reformbeschlüsse in den Gremien einstimmig und sogar unter Zustimmung der aufgelösten Einheiten und Fakultäten getroffen.

"Durch eine konsequente Neuausrichtung der Strukturen und Ressourcen, begleitet von einem beispielgebenden Change Management-Prozess sind neue und innovative Studiengänge entstanden mit hohen Studierenden- und Bewerberzahlen", bezeugen auch seine "Peers". Sie beschreiben ihn als einen "Meister im Knüpfen und Pflegen von Kontakten, Ideengeber und Motor". Tatsächlich weist die 15.000 Einwohner starke Stadt inzwischen über 7.000 Studierende auf. Die Hochschule ist die größte für angewandte Wissenschaften im Freistaat Sachsen. 2015 hat die Stadt die landesrechtlich offizielle Bezeichnung "Hochschulstadt" vom Staatsministerium des Inneren als erste sächsische Kommune erhalten und füllt sie mit Leben.

"Prof. Dr. Hilmer kann in außergewöhnlicher Art und Weise Zukunftstrends in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft analysieren und antizipieren", heißt es aus der Hochschule. "Diese Zukunftsorientierung und seine Überzeugungsstärke spornen die Fakultäten und Lehrenden immer wieder an." Hilmer lebt dabei die Kernpfeiler der Dritten Mission, das Wirken in und für die Region sowie soziales Engagement, persönlich vor: So setzt er sich unter anderem als Moderator in öffentlichen Foren für die Belange von Geflüchteten ein.

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Erläuterung des Verfahrens

Die nominierten Finalist(inn)en für den/die "Hochschulmanager(in) des Jahres 2018" wurden in drei Stufen ermittelt.

Vorauswahl: Über eine datengestützte Vorauswahl, bei der unter anderem Daten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Alexander von Humboldt- Stiftung und dem CHE Hochschulranking ausgewertet wurden, wurden Hochschulen identifiziert, die besonders starke positive Veränderungen aufweisen und daher als besonders entwicklungsstark anzusehen sind.

Befragungen: Im Rahmen der zweiten Auswahlstufe wurden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis und zu verschiedenen Führungsaktivitäten befragt. Ein besonderes Augenmerk lag auf ihrem Beitrag zu Transfer in die und Austausch mit der Gesellschaft. Um die so gewonnenen Erkenntnisse mit weiteren Perspektiven spiegeln zu können, wurden die jeweiligen Vizerektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en sowie die Hochschulratsvorsitzenden zu der Führungsleistung ihrer Hochschulleitungen befragt.

Jurysitzung: Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vorauswahl und den Befragungen bestimmte eine Jury aus anerkannten Expert(inn)en sechs Finalist(inn)en.

Aus deren Kreis wird der/die "Hochschulmanager(in) des Jahres" gekürt.

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Ansprechpartnerin
Lisa Mordhorst
Lisa Mordhorstmehr
Telefon: 05241 9761-34
Fax: 05241 9761-634
E-Mail: lisa.mordhorst@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

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