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Kurzportrait von Prof. Dr.-Ing. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein
Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein [Foto: Hochschule Niederrhein]

Der Physiker Hans-Hennig von Grünberg ist seit 2010 Präsident der Hochschule Niederrhein. Eine Hochschule, die mit den Standorten in Krefeld und Mönchengladbach in einer Region liegt, die stark vom Strukturwandel betroffen ist. Unter seiner Leitung hat sich das Hochschulprofil u.a. im Bereich des Wissens- und Technologietransfers in die Region neu und nachhaltig entwickelt, stellt die Jury lobend heraus. Er bringt nicht nur seine Hochschule voran, sondern setzt sich darüber hinaus auch deutschlandweit für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein. Hans-Hennig von Grünberg tritt für ein eigenständiges und selbstbewusstes Modell von Fachhochschulen ein, das den Transfer in den Mittelpunkt rückt und sich von den Universitäten abhebt.

Mit großer Mehrheit wurde er an der Hochschule Niederrhein im Jahr 2015 Jahr für eine zweite Amtszeit bis 2020 wiedergewählt, was die Anerkennung seines Führungsstils und - leistung durch die Kolleginnen und Kollegen deutlich macht. Sie beschreiben ihn als "visionär, begeisternd, zukunftsorientiert". Hans- Hennig von Grünberg hat ganz besonders die Lehrqualität und die Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft im Fokus. In seiner Amtszeit hat die Hochschule Niederrhein erfolgreich Mittel aus mehreren großen Förderprogrammen des BMBF eingeworben. Unter anderem, um die Betreuung der Studierenden durch Studienverlaufsberater und ein umfangreiches Tutorenprogramm professioneller zu gestalten. Ein Ziel, bei dem er neue Wege beschreiten will. In der von ihm im Jahr 2015 initiierten "Hochschulallianz für den Mittelstand" (HAfM), deren Vorsitzender er auch ist, wollen die HAWs Studieninteressierte für die anwendungsorientierte Forschung gewinnen und wenden sich klar der mittelständischen Wirtschaft als Kooperationspartner zu.

Den Wissens- und Technologietransfer in die regionale Wirtschaft treibt er beharrlich voran und schafft damit ebenso neue Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. In diesem Jahr wurde die Hochschule im Rahmen der Förderinitiative "Innovative Hochschule" mit einem Förderantrag zum Thema: "Aus der Höhe in die Breite: Von Einzelerfolgen zu einem systematisch angelegten Transfer in die Region" ausgewählt. Anwendungsorientierte Probleme werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie bearbeitet und können dabei auch in kooperative Promotionsprojekte mit der Universität Duisburg-Essen münden. "So wird die Forschung für die regionale Wirtschaft zugänglich und Fachhochschule und Universität haben ihren eigenen, sich sinnvoll ergänzenden Platz", erläutert von Grünberg.

Sein Führungsverständnis beschreibt er wie folgt: "Als Präsident verstehe ich mich als "Gralshüter" einer einmal vereinbarten Strategie. Man muss an die einzigartige Mission seiner Hochschule wirklich glauben und zwar mit einer unerschütterlichen und ansteckenden Zuversicht."


Erläuterung des Verfahrens

Die nominierten Finalist(inn)en für den/die "Hochschulmanager(in) des Jahres 2017" wurden in drei Stufen ermittelt.

Vorauswahl: Über eine datengestützte Vorauswahl, bei der unter anderem Daten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Alexander von Humboldt- Stiftung und dem CHE Hochschulranking ausgewertet wurden, wurden Hochschulen identifiziert, die besonders starke positive Veränderungen aufweisen und daher als besonders entwicklungsstark anzusehen sind.

Befragungen: Im Rahmen der zweiten Auswahlstufe wurden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis und zu verschiedenen Führungsaktivitäten befragt. Ein besonderes Augenmerk lag auf ihrem Beitrag zur strategischen Entwicklung der Hochschule, auch in Zusammenarbeit mit den Kanzler(inne)n bzw. Vizepräsident(inn)en für Verwaltung und Finanzen. Um die so gewonnenen Erkenntnisse mit weiteren Perspektiven spiegeln zu können, wurden die jeweiligen Vizerektor(inn)en und Vizepräsident(inn)en, Kanzler(innen) bzw. Vizepräsident(inn)en für Verwaltung und Finanzen sowie Hochschulratsvorsitzenden zu der Führungsleistung ihrer Hochschulleitungen befragt.

Jurysitzung: Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Vorauswahl und den Befragungen bestimmte eine Jury aus anerkannten Expert(inn)en sechs Finalist(inn)en.
Aus deren Kreis wird der/die "Hochschulmanager(in) des Jahres" gekürt.

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Ansprechpartnerin
Lisa Mordhorst
Lisa Mordhorstmehr
Telefon: 05241 9761-34
Fax: 05241 9761-634
E-Mail: lisa.mordhorst@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

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